Zengarten

Kare-san-sui (japanisch = trockene Landschaft) wird umgangssprachlich bei uns auch als Zengarten oder Trockengarten bzw. Trockenlandschaftsgarten bezeichnet.

Diese beinhalten Felsen, Steine, Kies und wenig bis gar keine Pflanzen. Auf Wasser in einem Zengarten wird verzichtet. Durch gerechte Muster im Kies (Wellen- oder Kreisform) wird Wasser angedeutet. Auch sind Pflanzen sehr spärlich vorhanden. Lediglich Moos o. ä. wird verwendet.

Die Zen-Mönche verstehen das Betrachten und das Rechen selbst als Meditation.

Kies – Wasserlinien

Der Kies stellt das Wasser dar. Dies soll einen Teich oder das Meer wiedergeben. Mit der Harke werden “Wasserlinien” in den Kies gezogen. Sie symbolisieren Bäche oder andere Gewässer. Die Linien sollten keinen ersichtlichen Anfang als auch kein Ende zeigen. Die Muster werden so angelegt, dass sie die Steinsetzungen hervorheben.

Felsen/Steine – Hügel/Berge

Hügel und Berge werden durch Steine/Felsen dargestellt. Diese werden im Zengarten zu Gruppen zusammengefasst. Auch sollte die Anzahl der Steine ungerade sein.
Um der Natur nahe zu kommen, sollte die Steinsetzung keine geometrische Form ergeben. Die Wasserlinien werden nach der Steinsetzung um die Steine herum gezogen.

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